Technische Übersetzungen: Kann das eine Maschine?

Technische Übersetzungen

Auf der Welt gibt es über 190 Länder und es werden zurzeit geschätzt noch rund 2500-3500 unterschiedliche Sprachen gesprochen. Natürlich sind viele dieser Sprachen lediglich Dialekte oder Abwandlungen einer anderen Sprache und wir haben niemals von ihnen gehört. Doch alleine die Europäische Union zählt 28 Mitgliedsstaaten und hier gelten 24 Sprachen als offizielle Amtssprache.

Können Sie sich vorstellen, dass irgendjemand „lediglich“ die 24 Amtssprachen der EU perfekt in Wort und Schrift beherrscht? Doch nicht nur das: Wenn es um technische Übersetzungen geht, dann sollte dieser jemand neben den Sprachen zusätzlich über die unterschiedlichsten Kenntnisse beispielsweise aus der Robotik, dem Maschinenbau, das Wissen um Lasertechnik oder auch der Flugzeugindustrie auf sich vereinen.

Maschinelle Übersetzung ist keine Option

Natürlich ist es eine Utopie zu glauben, dass irgendein Mensch die Fähigkeit hat, technische Übersetzungen aus vielen unterschiedlichen Sprachen und Bereichen fehlerfrei alleine zu bewältigen. Hierzu ist nicht einmal eine Maschine fähig und sogar ein „Supercomputer“ wird dies nicht fehlerfrei umsetzen. Der beste Beweis dafür sind die vielen fehlerhaften technischen Übersetzungen, die wir Tag für Tag als Beilagen zu gekauften Produkten vorfinden.

Hier hat dann ein produzierendes Unternehmen womöglich versucht, mittels eines oder mehrerer Angestellten und einer Übersetzungsmaschine im Internet, etwas Kapital zu sparen. Dies wirft aber dann nicht nur ein schlechtes Licht auf das Produkt und das Unternehmen selbst – ein solches Handeln kann Kunden kosten und eventuell sogar zu Klagen vor Gericht führen, wenn die falsche Nutzung eines Produkts aufgrund einer fahrlässigen technischen Übersetzung zu Schäden führt.

Übersetzungsbüro für technische Übersetzungen

Ein seriöses Unternehmen, welches mit seinen Produkten nicht nur im Heimatland, sondern auch im anderssprachigen Ausland handelt, wird dieses Risiko nicht eingehen. Es wird ebenso nicht versuchen ein „Sprachgenie mit technischem Know-how“ zu finden, welches sich um die technischen Fachübersetzungen der Produkte kümmert. Es wird sich an ein professionelles Übersetzungsbüro für technische Übersetzungen wenden, welches über das Personal und das Know-how verfügt. Die Translate Trade GmbH aus Wien bietet genau dies an. Mit einem Pool von über 450 Stammübersetzern kann nahezu jedes Themengebiet professionell übersetzt werden.

Ich liebe Sprachen und jetzt?

Translationswissenschaften

Wer Sprachen liebt und sich von fremden Kulturen gern in den Bann ziehen lässt, überlegt sich vielleicht, als Übersetzer oder Dolmetscher zu arbeiten, zumal aufgrund der Globalisierung der Bedarf an kompetenten Dolmetschern wachsen wird. Aber wofür sollte man sich entscheiden? Die Berufe des Übersetzers und des Dolmetschers werden fälschlicherweise oft verwechselt. Manche sagen sogar, dass es sich um denselben Beruf handelt. Aber schaut man sich den Alltag an, so wird man enorme Unterschiede feststellen.

Unterschied zwischen Dolmetschen und Übersetzen

Während ein Übersetzer in der Regel schriftliche Arbeiten am PC erledigt und dabei eher zu Hause oder in einem Büro arbeitet, überträgt ein Dolmetscher das gesprochene Wort von einer Sprache in die andere. Ein Dolmetscher ist im Gegensatz zum Übersetzer auch sehr oft unterwegs, auf Tagungen oder internationalen Konferenzen.

Ein Dolmetscher ist ein eher kommunikativer Mensch, und das betrifft nicht nur die Worte, sondern auch Emotionen, die beim Dolmetschen vermittelt werden müssen. Er hat auch nicht die Zeit zu überlegen, wie ein Satz formuliert werden muss, sondern muss fast zeitgleich verstehen, übersetzen und sprechen. Dabei kommt es vor allem darauf an, den Inhalt schnell zu übertragen. Ein Dolmetscher muss also eine hohe Auffassungsgabe haben und sich gut konzentrieren können. Wichtig ist es außerdem, auch in stressigen oder hochemotionalen Situationen die Ruhe zu bewahren.

Warum eine Ausbildung Pflicht ist

Der Beruf des Dolmetschers ist nicht geschützt. Das bedeutet, dass eigentlich jeder als Dolmetscher arbeiten kann. Trotzdem ist es empfehlenswert, eine entsprechende Ausbildung zu absolvieren, um auf dem hartumkämpften Arbeitsmarkt mehr Chancen zu haben, auch wenn man beide Sprachen perfekt beherrschen sollte.

Dazu kommt noch, dass man im Studium oder in der Ausbildung verschiedene Techniken erlernt, die sehr wertvoll sind und die Arbeit erleichtern. Außerdem werden die vorhandenen Kenntnisse der Mutter- sowie der Fremdsprache vertieft. Weiterhin lernt der angehende Dolmetscher, wie man sich am besten mit einem neuen Fachgebiet vertraut macht.